Jugendladen Bornheim I KunstTreff Stand: 2014

Der Jugendladen Bornheim ist eine Einrichtung der Kommunalen,- Kinder- Jugend und Familienhilfe der Stadt Frankfurt am Main. Der Jugendladen ist eine Institution, die Aufsuchende Jugendarbeit sozialraumorientiert mit 2 pädagogischen Fachkräften betreibt.

Der Jugendladen bietet Mädchen und jungen Frauen einen kostenlosen Kreativtreff.
Jeden Freitag von 15-19 Uhr können Jugendliche ab 12 jahren verschiedene Kunststile ausprobieren. Gearbeitet wird in den Bereichen:
Street art I Zeichnungen I Aquarell I Acrylmalerei I Graffiti I Textilien.

Die thematischen und inhaltlichen Auseinandersetzungen erfolgt in Gruppenarbeit -
im KunstTreff I Mainkurstrasse 44 I 60385 Frankfurt am Main.
Dazu besuchen wir Kunstausstellungen und Jugendkunsteinrichtungen. Die persönliche Entwicklung der eigenen oder gemeinsamen Kunstwerke stehen dabei im Vordergrund. Anschliessend werden die Werke im Stadtteil installiert und / oder im Jugenladen ausgestellt.
Zusätzlich werden in den hessischen Schulferien Workshops angeboten.
Außerschulische Bildungsarbeit ist ein fester Bestandteil der Jugendkulturarbeit im Jugendladen Bornheim.

Der Jugendladen Bornheim arbeitet auf der Grundlage der §§ 1.3, 8a, 9, 11 und 13 und 35 Sozialgesetzbuch Achtes Buch (SGB VIII).Grundlagen der Jugendhilfeleistung des Jugendladen Bornheims sind die Qualitätskriterien der offenen Kinder- und Jugendarbeit, die geltenden Leitlinien des Jugend- und Sozialamtes der Stadt Frankfurt am Main und die mit ihnen geschlossenen Leistungsvereinbarungen, die Satzung der Kommunalen Kinder-, Jugend- und Familienhilfe sowie die Standards der Aufsuchenden Jugendarbeit. Der Auftrag umfasst aufsuchende Jugendarbeit, außerschulische Bildungsangebote, Jugendkulturprojekte, Präventivangebote in Kooperation mit Schule, individuelle Beratung, Begleitung, Vermittlung, Gruppen- und Cliquenarbeit sowie Stadtteilarbeit

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Angaben zum Träger / Auszug aus der Präambel

Betriebssatzung für die „Kommunale Kinder-, Jugend- und Familienhilfe Frankfurt am Main“

Die sozialstrukturellen Bedingungen in der Stadt Frankfurt am Main machen es heute und in Zukunft notwendig, dass die gewachsene Trägervielfalt erhalten bleibt, dass Jugendhilfeeinrichtungen und -dienste kommunaler und freier Träger im Interesse der Kinder und Jugendlichen dieser Stadt zusammenwirken. In der "Kommunalen Kinder-, Jugend- und Familienhilfe Frankfurt am Main" werden die städtischen Dienste und Einrichtungen der Jugendhilfe weitgehend regional organisiert. Hierdurch werden fachliche und finanzielle Ressourcen sozialräumlich gebündelt, die Kooperation ganz verschiedenartiger Arbeitsansätze und Hilfeformen in den Stadtteilen gefördert. In enger partnerschaftlicher Zusammenarbeit mit den Trägern der freien Jugendhilfe hat der Betrieb die Aufgabe, im Auftrag des Jugend- und Sozialamtes wie auch im Rahmen der städtischen Jugendhilfeplanung zur Verbesserung der Lebensverhältnisse von Kindern, Jugendlichen und ihren Familien in den Stadtteilen beizutragen, individuelle Problemlagen lindern bzw. lösen zu helfen.

Gemeinsam mit den Trägern der freien Jugendhilfe, den Sozialrathäusern, Stadtteilarbeitskreisen und Präventionsräten, Schulen und Kindertagesstätten sowie anderen städtischen Ämtern und Stellen wirken der Betrieb bzw. seine Organisationseinheiten mit an der Verwirklichung einer präventiven, regional orientierten Jugendhilfe. Die Dienste und Einrichtungen der "Kommunalen Kinder-, Jugend- und Familienhilfe Frankfurt am Main" sind den Zielen der Integration, der Prävention und der Partizipation junger Menschen in besonderem Maße verpflichtet. Die wachsenden Fähigkeiten und Bedürfnisse der Kinder und Jugendlichen zu selbständigem, verantwortungsbewusstem Handeln werden gefördert unter Berücksichtigung der jeweils besonderen sozialen und kulturellen Bedürfnisse und Eigenarten der jungen Menschen und ihrer Familien. Den jungen Menschen werden Chancen zur Orientierung, Chancen zur Konfrontation und Chancen zu sozialem Lernen eröffnet. Der Förderung der Gleichberechtigung von Mädchen und Jungen unter Beachtung der Geschlechterdifferenz kommt in allen Arbeitsbereichen des Betriebes besondere Bedeutung zu. Der Betrieb entwickelt Angebots- und Hilfekonzepte weiter, er passt seine Angebotsstruktur in qualitativer wie auch in quantitativer Hinsicht den sich verändernden Bedarfen an.

Kinder und Jugendliche brauchen Menschen, die kompetent und selbstbewusst bereit und in der Lage sind, persönliche Verantwortung zu tragen. Der organisatorische Aufbau und Ablauf muss den Fachkräften ermöglichen, diese Verantwortung zu übernehmen und ihr berufliches Wissen und Können in den Dienst der Entwicklung von Kindern und Jugendlichen sowie der Verbesserung ihrer Lebensverhältnisse zu stellen.
Der Betrieb fördert die berufliche Kompetenz und Entwicklung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zur Optimierung der Aufgabenerfüllung.

Zielgruppe

Das Angebot richtet sich an Jugendliche im Alter von 12-21 Jahren, in Ausnahmefällen bis 27 Jahren. Angesprochen werden junge Menschen aus unterschiedlichen Lebenszusammenhängen wie Schule, Familie, Peergroup, Ausbildung, Job und Beruf. Mobile Jugendarbeit verfolgt das Ziel, Ausgrenzung und Stigmatisierung von Personen zu verhindern oder zu verringern. Der Jugendladen Bornheim bietet Jugendlichen lebensfeldnahe soziale Dienstleistungen an, die ihre soziale Integration fördert und setzt sich für positive Lebensbedingungen im öffentlichen Raum ein. Die Angebote sind niedrigschwellig, basieren auf Freiwilligkeit und sind in der Regel kostenfrei. Es gilt Kontakt zu Jugendlichen herzustellen, Beziehungen aufzubauen, gemeinsam Lebensperspektiven zu entwickeln, um so langfristig die Lebenssituation der jungen Menschen zu verbessern. Der Schwerpunkt der Arbeit liegt in der Beratung, Unterstützung und Begleitung von Jugendlichen und jungen Volljährigen in aktuellen Lebenssituationen.